2. Höffner-Crossgolf-Turnier in Günthersdorf

"Runter vom Sofa und rein ins Möbelhaus" forderte die einzige Frauen-Crossgolf-Mannschaft Deutschlands wieder einmal ihre Sportkameraden und deren Fans auf. Zum zweiten Mal luden sie zum Turnier in das Höffner-Möbelhaus und Shoppingcenter in Nova Eventis ein und trafen damit offensichtlich den Nerv der Crossgolfspieler. Nicht nur die recht ansehnlichen Siegprämien (1. Platz 300,- Euro, 2. Platz 200,- Euro, 3. Platz 100,- Euro, 4 bis 6 Platz 10,- Euro), sondern auch die ungewöhnlichen Spielorte sorgten dafür, dass sich 31 Sportler sich dieses Turnier nicht entgehen lassen wollten. Unter ihnen auch Jens Zoberbier aus Listerfehrda, der für die Crossgolfer des UHC Elster ins Rennen ging.

Und um es vorweg zu nehmen, er machte seine Sache gut, belegte nach einem Stechen einen hervorragenden sechsten Rang. Zu tun hatte er es mit Crossgolfern aus Leipzig, Magdeburg, Köthen, Dessau-Roßlau und Merseburg. Die weiteste Anreise hatten die Sportler aus Schauenburg (bei Hof). Sie hatten bei Facebook von dem Termin und dem ungewöhnlichen Austragungsort erfahren. Da gab es kein Halten mehr.Zeitig am Morgen machten sie sich auf den Weg nach Günthersdorf und nach Turnierende ging es zurück.

Höffner Crossgolf Turnier

Vor einem Jahr hatten Janet Reinhardt, Annekathrin Tews und Katja Thieme vom Girls Crossing die Idee, stellten sie der Höffner-Hausleiterin Maike Maffee vor. Sie fanden dort nicht nur Verständnis, sondern Begeisterung. Natürlich darf zwischen den Möbeln, den Leuchtkörpern und anderem mehr nicht mit den normalen, sondern nur mit Softbällen gespielt werden, sonst würde es doch zu viel Bruch geben. Außerdem wäre die Verletzungsgefahr für die Kunden zu groß, denn das Turnier findet während der normalen Öffnungszeit statt.

Crossgolfer sind bekannt für ihre ungewöhnlichen Ziele, sie machen auch den Reiz und den Spaßfaktor dieses Sports aus. So galt es diesmal, ein Ziel auf einer Insel zu treffen. Da blieb es nicht aus, dass fast jeder mit dem Wasser Bekanntschaft machte. Natürlich wollte keiner extra Gummistiefel überstreifen. Für den Schutz vor der Nässe sorgten daher Plastetüten. Es wurde auch unter so manches Bett gekrochen, um den Ball zu suchen. Auf der Rolltreppe wollte der Ball oft nicht wie gewünscht liegen bleiben, rollte immer wieder zurück. An die Anlage in Elster, auf der so mancher an der Waschmaschine in den Wahnsinn getrieben wurde, fühlten sich Kenner in der Küchenabteilung erinnert. Hier musste der Ball in einen Geschirrspüler versenkt werden. Um das Zeitlimit nicht zu überschreiten, hatte jeder nur fünf Versuche. Verfehlte der Ball immer wieder das Ziel, wurden sieben Schläge gewertet und weiter ging es zum nächsten Abschlag.Sehr kooperativ zeigten sich die Kunden im Möbelhaus. Fanden sie einen Ball, wurde er zurück gebracht. Bei der Gelegenheit ließ man sich gleich einmal die Regeln des noch recht unbekannten Sports erklären.

Höffner Crossgolf Turnier

Der Virus Crossgolf hat übrigens auch die Hausleiterin erwischt, denn Maike Maffee ließ es sich nicht nehmen, zu starten und belegte einen sehr guten 14. Rang. Respekt. Aber auch die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung war einfach Klasse. So eröffnete Frau Maffee gemeinsam mit Marcus Schwartz vom Nova Eventis Managment und den Crossing Girls das Turnier. Jeder Gruppe wurde ein Mitarbeiter des Möbelhauses zu geteilt. So wurden zum einen ein Verlaufen unmöglich und die einzelnen Schläge von Unparteiischen notiert. Jeder Teilnehmer erhielt vor dem Start einen Beutel mit zwei Softbällen, einer grünen Abschlagmatte und einem Kugelschreiber. Für die Zeit nach dem Turnier war dann der Inhalt einer Tasche (eine Flasche Wein, ein T-Shirt (2. Höffner-Crossgolf-Turnier „Ich war dabei“), eine kuschliges Handtuch und anderes mehr) gedacht. Bestens eingestellt auf die hohen Temperaturen hatten sich die Organisatoren ebenfalls. Handtücher lagen bereit und es gab ausreichend Wasser. Nach dem Turnier konnten alle Teilnehmer sich auf Kosten des Möbelhaues Höffner erst mal stärken. Sieger des zweiten Höffner-Crossgolf-Turniers wurde übrigens Matthias Roschk aus Magdeburg. Auf den Plätzen folgten Ronald Zoschke (Magdeburg) und Stefan Richter (Köthen). Zur Erinnerung gab es mit allen noch ein gemeinsames Foto.

Höffner Crossgolf Turnier

Alles dies wurde vom Möbelhaus Höffner zur Verfügung gestellt. Da kann man mit viel Stolz sagen, Danke und vielleicht bis zum nächsten Jahr.

Text und Fotos: Medientreff - Sabine Hoffmann



Einen weiteren Bericht findet ihr bei Girlscrossing, weitere Fotos findet ihr unter Flickr.

Einen Bericht der Mitteldeutschen Zeitung über das Turnier.

Einen weiteren tollen Artikel und noch ganz viele Fotos von Sabine Hoffmann findet ihr hier. Super so eine rasende Reporterin dabei zu haben.




Die Wertungstabelle habe ich von Girlscrossing übernommen.

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